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3 Fragen, drei Antworten in Bezug zur Sicherheit von Tätowierung und Permanent Make Up.

Wie stellen wir unsere Tattoofarben her und welche Rohstoffe werden dazu verwendet?

WEFAcolors-Tattoofarben sind eigene Entwicklungen und werden nach unseren Rezepturen in eigener Produktionsstätte gefertigt und verpackt. Als Rohstoffe verwenden wir die bestmöglichen kosmetischen und pharmazeutischen Rohstoffe mit entsprechendem Lieferanten-Zertifikat.

 

Welche Anforderungen müssen die verwendeten Rohstoffe erfüllen?

Die von uns verwendeten Pigmente sind gemäß verfügbaren Standards ausgesucht und entstammen europäischer Produktion. Die Auswahl der Pigmente erfolgt in Anlehnung an die Kosmetik-VO, Directive 76/768/EEC, Anhang II, IV, Sp. 2 und 4, sowie der EU-Resolution ResAP (2008)1. Die produktionstechnischen Verunreinigungen der Pigmente, auf die wir leider keinen Einfluss haben und solange keine besseren Pigmente zur Verfügung stehen, enthalten laut Zertifikat der Herstellerfirmen keine Anteile an Cadmium, Quecksilber, Selen, Tellur, Thallium, Uran, Chrom, Nickel, Arsen, Antimon, Blei, Zinn, Kobalt, lösliches Kupfer, Selen, Zink und lösliches Barium oberhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerten. In der Regel sind die Anteile an Schwermetallen weit unterhalb der Grenzwerte und der Nachweisgrenze. Dennoch verlangt beispielsweise Österreich den Zusatz, dass Tattoofarben Spuren von Chrom und Nickel enthalten können. Bei Carbon black, dem verwendeten Ruß für Schwarz, dürfen neben den oben erwähnten Schwermetallen zusätzlich bei den aromatischen polycyclischen Kohlenwasserstoffen (PAHs), sowie Benzol-a-pyren (BaP) die Grenzwerte nicht überschritten werden.

Die sog. Hilfsmittel in der Rezeptur zur Stabilisierung, Verarbeitbarkeit und Haltbarkeit entsprechen ebenfalls den Richtlinien zur Anwendung in kosmetischen Produkten. Rohstoffe, die in der ResAP (2008)1 aufgeführten aromatischen Amine, PAHs oder BAP enthalten und krebserregende Eigenschaften (CMR) aufweisen werden in unseren Farben nicht verwendet.

Zusätzlich erfolgt eine Sterilisation der Tattoofarben durch Gammabestrahlung gemäß AAMI TIR33/ISO 11137.

WEFAcolors ist bei seinen Produkten stets darauf bedacht, sie so herzustellen und zu liefern, damit die Anforderungen seitens der Tattoobranche bestens erfüllt und gar übertroffen werden.

 

Welche Risiken bieten Tattoofarben und Permant Make UP in der Anwendung und danach?

Ein ehrliches Statement sollte jeder seriöse Hersteller im Interesse seiner Kunden und der Branche abgeben, selbst wenn er damit gegen seine eigenen wirtschaftlichen Interessen handelt. Die Seriosität unseres Hauses gebietet eine solche Handlungsweise.

Wir als Hersteller sind stets darauf bedacht alle bis dato bekannten Risiken hinsichtlich unserer Produkte einzugrenzen. Jedoch können Tätowierfarben und Permanent Make UP unter Umständen ein gesundheitliches Risiko für bestimmte Menschen darstellen. Diese Tatsache ist jedem aus der Anwendung kosmetischer und medizinischer Mittel hinreichend bekannt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat zum Beispiel in einer Stellungnahme auf mögliche Gefahren für die Gesundheit durch Tätowierungen hingewiesen.

Im Gegensatz zu anderen kosmetischen Mitteln werden Tattoofarben und Permanent Make Up nicht auf die Haut aufgetragen, sondern in die Haut eingebracht, wodurch vorübergehend eine Wunde entsteht. Diese notwendige Verletzung der Haut kann eine Gefahr darstellen, solange die Wunde nicht abgeheilt ist. Da jeder Hauttyp anders beschaffen ist und reagiert, ist es nicht auszuschließen, dass es bei der Anwendung des Tätowierprozesses zu Hautirritationen kommen kann. Dies ist sichtbar als Rötung und kann bis zu allergischen Reaktionen führen. Die in der Rezeptur enthaltenen Zusatzstoffe sollen dieses Risiko möglichst mindern und haben auch durchaus positive Eigenschaften, sie sind aber kein Garant für das Ausbleiben von Nebenwirkungen.

 

Unser Tipp:

So sollte jeder der eine Tätowierung wünscht sich von einem seriösen Tätowierer beraten lassen, sich im Studio seiner Wahl umschauen und vielleicht ein kleines Muster als „Probetätowierung“ stechen lassen und den Fortgang beobachten. Im Zweifelsfalle raten wir immer einen Kontakt zu einer dermatologischen Praxis, besonders bei Allergikern die sich tätowieren lassen wollen.